20 Tipps für Eltern, deren Kinder unter Trennungsangst leiden

20 Tipps für Eltern, deren Kinder unter Trennungsangst leiden
20 Tipps für Eltern, deren Kinder unter Trennungsangst leiden

Wenn Sie ein Kind haben, das unter Trennungsangst leidet und es jedes Mal Angst bekommt, wenn Sie es verlassen müssen, dann sollten Sie sich zunächst einmal keine Sorgen machen.

Solche Ängste sind bei kleinen Kindern normal und Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Wut, Trotz und Klammern sind normale kindliche Reaktionen, die in der Regel zwischen dem ersten und dem vierten Lebensjahr auftreten, in unterschiedlicher Intensität.

Wenn man weiß, wie man damit umgehen kann, vermeidet man größeren Stress es für alle Beteiligten. Doch wenn ihr Kind bestimmte Aktivitäten vernachlässigt, zum Beispiel nicht mehr zur Schule geht oder das Interesse an seinen Hobbys verliert, dann kann das problematisch werden.

Falls Sie sich Sorgen über die Trennungsangst bei Ihrem Kind machen, dann können die folgenden Tipps Ihnen möglicherweise helfen. Denken Sie immer daran, dass Ausdauer und Geduld die Schlüssel zum Erfolg sind. Deshalb sollten sie niemals Ihr Kind Ihren Frust spüren lassen.

  1. Informieren Sie sich über Trennungsangst. Jetzt lesen Sie gerade etwas darüber, und das ist ein guter Anfang. Wer versteht, was in seinem Kind vorgeht, kann besser Hilfe bieten.

  2. Es ist wichtig, seinem Kind gut zuzuhören. Respektieren Sie seine Gefühle. Ihr Kind wird nur dann mit Ihnen offen über seine Probleme reden und sich bei Ihnen sicher fühlen, wenn Sie es ernst nehmen. Schon das Zuhören alleine kann da schon helfen.

  3. Falls Ihr Kind nicht über seine Ängste sprechen möchte, ermutigen Sie es dazu! Erinnern Sie es nett daran, wie gut es ihm ging, als Sie das letzte Mal außer Haus waren.

  4. Üben Sie mit Ihrem Kind, alleine zu Hause zu bleiben. Wechseln Sie mal den Babysitter, anfangs vielleicht nur für wenige Minuten, und verlängern Sie diese Zeitspanne schrittweise, ebenso wie die Entfernung, die Sie sich vom gemeinsamen Zuhause entfernen.

  5. Wann immer möglich, lassen Sie hier Kind in seiner familiären Umgebung. Die Trennungsangst ist nicht so schlimm, wenn alles an seinem gewohnten Platz ist. Am besten lassen Sie Babysitter zu sich nach Hause kommen.

  6. Falls Sie Ihr Kind irgendwo abgeben und es ein Elternteil mehr vermisst als das andere, dann lassen Sie letztere(n) das Kind abgeben.

  7. Versuchen Sie, die Babysitter nicht zu häufig zu wechseln.

  8. Kinder mögen Routine und Vorhersehbarkeit. Wenn es mal zu Änderungen im Tagesablauf kommt, dann sollten Sie Ihr Kind mit einbeziehen und seine Vorschläge anhören. Erörtern Sie gemeinsam die Möglichkeiten und beteiligen Sie Ihr Kind an der Entscheidung!

  9. Lassen Sie Ihr Kind niemals hungrig oder müde zurück, denn dadurch können sich negative Gefühle verstärken.

  10. Erlauben Sie kein Fernsehen oder gewalttätige Videospiele, denn dadurch können die Ängste bei Ihrem Kind noch verstärkt werden.

  11. Bleiben Sie Ihrem Kind gegenüber verbindlich, damit es Sie versteht. „Ich komme zurück, wenn du vom Mittagsschlaf aufgestanden bist“ oder „Wir sehen uns wieder nach zweimal schlafen“ funktioniert besser als „um 15 Uhr“ oder „in zwei Tagen“.

  12. Etablieren Sie ein Ritual zum Abschied. Das können ein Kuss sein, bestimmte Worte oder eine Umarmung. Doch übertreiben Sie es nicht, Sie müssen nicht gleich ein ganzes Lied komponieren. Verabschieden Sie sich, machen Sie das Ritual und gehen Sie dann.

  13. Bleiben Sie ruhig, falls Ihr Kind beim Abschied durchdreht.

  14. Wenn Ihr Kind auch in der Schule unter Trennungsangst leidet, dann stecken Sie ihm kleine Nachrichten zu, wo es sie finden kann, zum Beispiel im Rucksack oder der Frühstücksbox. 

  15. Zeigen Sie Ihrem Kind Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, wenn Sie sich verabschieden. Sagen Sie freundlich und glücklich „Tschüss!“, egal was Ihr Kind auch sagt, um Sie zum Bleiben zu bewegen.  

  16. Belohnen Sie positive Fortschritte und loben Sie Ihr Kind für jeden kleinen Erfolg.

  17. Wenn Sie loben, dann seien Sie möglichst genau, da dies Ihrem Kind beim Aufbau von Selbstbewusstsein hilft. Sagen Sie lieber „Du hast aber sehr gut und ordentlich aufgeräumt“ anstatt nur etwas zu sagen wie „Gutes Kind!“.

  18. Wenn Sie Ihrem Kind etwas versprechen, dann müssen Sie es einhalten. Ihr Kind möchte Ihnen vertrauen, und indem es ernst nimmt, was Sie sagen, kann es Vertrauen und Unabhängigkeit lernen.

  19. Geben Sie nicht nach! Drehen Sie sich keinesfalls um und kommen zurück, egal wie sehr Ihr Kind schreit und weint. Dadurch verstärken Sie nur den Eindruck des Kindes, es hätte Macht über Sie. Sie sind der oder die Erwachsene, deshalb müssen Sie ruhig bleiben und immer Herr der Lage sein.

  20. Bestimmen Sie die Regeln und setzen Sie Grenzen. Selbst wenn Kinder dagegen rebellieren, so haben Studien gezeigt, dass Kinder sie dennoch schätzen. Natürlich sollten Sie Ihr Kind wissen lassen, dass es zu seinem Wohl ist und seine Gefühle ernst nehmen. Doch Sie sind der Boss und müssen sich um Ihr Kind kümmern, darum machen Sie die Regeln, und diese müssen befolgt werden. 



Bachblütenmischung Nr. 78: Verlustangst

Bachblütenmischung Nr. 78 hilft:

  • Weniger abhängig zu sein
  • Die Angst vor dem Verlassenwerden zu überwinden
  • Weniger schnell in Panik zu geraten
  • Das Alleinsein wieder genießen zu können
Entdecken Sie, wie die Bachblütenmischung Nr. 78 helfen kann
Marie Pure

Weitere Artikel


Fehler als Elternteil

Fehler als Elternteil

Können wir wirklich aus unseren Fehlern lernen und eine starke, gesunde emotionale Bindung mit unseren Kindern entwickeln? Um ein paar Problemfelder zu identifizieren, haben wir eine Zusammenstellung der häufigsten Fehler von Eltern erstellt.

Den vollständigen Artikel lesen

Selbst die klügsten Köpfe erleben Rückschläge!

Selbst die klügsten Köpfe erleben Rückschläge!

Wir alle möchten erfolgreich sein, doch viele Menschen haben Angst vor dem Scheitern und kommen deshalb nicht weiter. Ob es ums Abnehmen geht, eine Rucksacktour um die Welt oder ein neues Geschäft: Man muss akzeptieren können, dass man häufig scheitern kann und wird, bevor man erfolgreich ist.

Den vollständigen Artikel lesen

Umgang mit der Zeitumstellung zur Sommerzeit

Umgang mit der Zeitumstellung zur Sommerzeit

Die Zeitumstellung zur Sommerzeit macht vielen Menschen Probleme. Wie kann man die Uhrumstellung besser verkraften? Lesen Sie dazu diese Tipps!

Den vollständigen Artikel lesen

Machen wir das Jahr 2021 besser als das aktuelle!

Machen wir das Jahr 2021 besser als das aktuelle!

Für viele Menschen war 2020 eines der schlimmsten Jahre überhaupt. Durch die COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen sozialen Unfrieden wurde unser Leben so stark verändert, wie wir es bis vor kurzem kaum noch gedacht hätten. Und auch im Januar 2021 werden wir noch einige Herausforderungen vor uns haben. Kann das Jahr 2021 denn besser werden?

Den vollständigen Artikel lesen

6 Dinge von denen wir glauben, sie würden uns glücklich machen.

6 Dinge von denen wir glauben, sie würden uns glücklich machen

Wenn Sie an Dinge denken, die Sie glücklich machen, was kommt Ihnen dann als Erstes in den Sinn? Wohlstand, Schönheit, ein Traumhaus, langer Urlaub, ein Oberklasseauto? Glück ist keine Konstante und es hängt davon ab, für welches Leben wir uns entschieden haben.

Den vollständigen Artikel lesen

Warum sind Sie nicht der die Beste

Warum sind Sie nicht der/die Beste?

Welche Ziele haben Sie im Leben? Möchten Sie reich sein, Spitzenfußballer/in werden, gute Eltern oder Premierminister/in? Wie gut auch immer Sie Ihr Leben planen, früher oder später werden Sie mit Hindernissen zu kämpfen haben, um Ihre Ziele zu erreichen.

Den vollständigen Artikel lesen

Woran man toxisches Verhalten erkennt

Woran man toxisches Verhalten erkennt

Überall ist die Rede von „toxisch“ – doch was heißt das eigentlich? Sicher kennen Sie jemanden, auf den diese Beschreibung passt. Es kann zumindest herausfordernd und emotional belastend sein, mit verschiedenen Persönlichkeiten im Alltag klarkommen zu müssen – soviel steht fest.

Den vollständigen Artikel lesen

was tun wenn Kinder nicht zur Schule gehen wollen

Was tun wenn Kinder nicht zur Schule gehen wollen?

Was kann man tun, wenn das eigene Kind nicht zur Schule gehen möchte? Falls das auch Ihr Kind bzw. Ihre Kinder betrifft, dann lesen Sie dazu unsere Tipps!

Den vollständigen Artikel lesen

Damit nicht immer alles schief geht

Damit nicht immer alles schief geht

Haben Sie auch das Gefühl, dass immer alles schief geht? Erfahren Sie hier, wie man aus diesem Kreislauf negativer Gedanken wieder herausfindet. Wer positiv denkt, nimmt die Dinge um sich herum auch positiv auf und wird dadurch möglicherweise auch selbst positiver und optimistischer gestimmt.

Den vollständigen Artikel lesen

Wie verhält man sich, wenn der Partner oder die Partnerin unter Trennungsangst leidet

Wie verhält man sich, wenn der Partner oder die Partnerin unter Trennungsangst leidet?

Wie verhält man sich am besten, wenn der eigene Partner oder die Partnerin unter Trennungsangst leidet? Erfahren Sie hier Tipps und Ratschläge!

Den vollständigen Artikel lesen

Lassen Sie sich kostenlos beraten

Sind Sie sich nicht sicher, welche Bachblüten Ihnen helfen können? Schreiben Sie einfach an Tom Vermeersch und erhalten Sie kostenlos eine persönliche Beratung.

tom vermeersch
Tom Vermeersch

Ja, ich möchte mich kostenlos beraten lassen

Nein danke, ich finde mich selbst zurecht