Liegt es an mir oder an dir?

Liegt es an mir oder an dir?
Liegt es an mir oder an dir

Wenn man in einer Beziehung lebt und einen Haushalt teilt, dann kommt man früher oder später an einen Punkt, an dem man sich gegenseitig auf die Nerven geht. Vielleicht ist man gereizt, weil der Partner ein nasses Handtuch auf die Erde geworfen hat, der Geschirrspüler „falsch“ eingeräumt wurde oder die schmutzigen Socken im Wohnzimmer liegen. Oder vielleicht haben Sie das Gefühl, zu viel vorm Fernseher zu hängen und kaum noch etwas zusammen zu unternehmen?

Diese Beispiele klingen einzeln ziemlich trivial, doch sie können sich mit der Zeit summieren zu einem ständigen Missfallen, welches die Beziehung gefährden kann. Doch egal worum es geht, nie scheint Ihr Partner oder Ihre Partnerin darüber sprechen zu wollen, was auch immer Sie probieren. Sie versuchen die Themen anzusprechen, eins kommt zum anderen, und am Ende sind beide Partner emotional verletzt, fühlen sich missverstanden und ärgern sich. Liegt es nun an Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin oder liegt es an Ihnen selbst?

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Verzichten Sie auf Schuldzuweisungen

Wenn Sie jemandem Vorwürfe machen, ob es um Faulheit, fehlende Aufmerksamkeit oder mangelnde Rücksicht im Haushalt geht, dann reagiert die betroffene Person naturgemäß defensiv. Und es ist wahrscheinlich, dass diese Person darauf ebenfalls mit Vorwürfen reagiert, was Ihnen wiederum missfallen wird. So geraten Sie beide in einen Kreislauf aus negativen Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen, aus dem nur schwer zu entkommen ist.

Mit den folgenden Prinzipien können Sie diesen Teufelskreis vermeiden und lernen, gemeinsam an der Lösung Ihrer Probleme zu arbeiten. Dadurch wird Ihre Beziehung erfüllender und glücklicher sein.

Gehen Sie davon aus, dass Ihr(e) Partner(in) stets nur das Beste gibt

Oft entschuldigen wir unser Verhalten mit den äußeren Umständen, so wie „Ich war heute morgen sauer weil ich nicht gut geschlafen hatte.“ Doch bei anderen unterstellen wir häufig Fehlverhalten, so wie „Er redet nicht mit mir, weil er schlechte Laune hat und ständig vorm Computer hängt.“

Wir geben häufig unseren Partnern die Schuld daran, nicht das Gespräch zu suchen, wenn wir es für nötig halten. Wir verlangen von unseren Partnern, zugänglicher zu sein, netter, motivierter und geduldiger.

Doch vielleicht gibt Ihr(e) Partner(in) ja ihr oder sein Bestes angesichts der Umstände. Vielleicht leidet er/sie unter Stress, Niedergeschlagenheit oder Ängsten. Natürlich ist es wichtig, sich gegenseitig seine Bedürfnisse mitzuteilen, doch vielleicht sollten wir lernen zu akzeptieren, dass auch unser(e) Gegenüber stets ihr Bestes geben.

Wer diese Prämisse akzeptieren kann, ist eher in der Lage, sich in die Sichtweise des Partners oder der Partnerin zu versetzen. So kann man leichter deren Standpunkt nachvollziehen, was uns zum nächsten Prinzip führt:

Kommunizieren Sie in einer neutralen, einfühlsamen Art und Weise

Wenn Sie sich von einer Handlung Ihrer besseren Hälfte gestört fühlen, dann sollten Sie nicht darüber sprechen, wenn Sie gestresst sind oder unter Zeitdruck stehen. Reden Sie lieber auf eine neutrale Art und Weise darüber und versetzen Sie sich in die Lage Ihres Partners oder Ihrer Partnerin. Anstatt gleich mit Vorhaltungen zu beginnen, fragen Sie lieber Sachen wie „Können wir darüber reden, wie wir unsere gemeinsame Zeit verbringen? Oft fühlt es sich an, als ob du nicht mit mir reden möchtest. Wie fühlst du dich denn dabei?“

Achten Sie auch darauf, was Ihr(e) Partner(in) Ihnen antwortet, werden Sie nicht defensiv und reagieren Sie nicht mit Gegenvorwürfen. Wenn Sie eine Antwort bekommen wie „Ich bin müde und fertig wenn ich von der Arbeit komme und das Computerspielen hilft mir, mich zu entspannen!“ dann sollten Sie nicht damit antworten, dass Sie auch müde und fertig sind und dennoch Zeit für Ihren Partner oder Ihre Partnerin hätten. Das führt nur zu einer neuen Runde unproduktiver Streitereien.

Wer sich gegenseitig zuhört und versteht, kann danach gemeinsam nach praktischen Lösungsansätzen suchen. Falls Sie bspw. gestresst oder ausgebrannt nach der Arbeit sind, kann die Bachblütenmischung Nr. 83  helfen, wieder mehr Lebensfreude und Motivation zu entwickeln. Wer an den Wochentagen abends erschöpft ist, sollte an den Wochenenden mehr Zeit gemeinsam verbringen.

Was auch immer Sie an Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin stört, die Lösung muss auch auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Versuchen Sie darum, Ihre Ansprüche ohne Vorurteile zu kommunizieren. Also anstatt zu sagen „Du musst öfter mit mir reden“ sollten Sie lieber sagen „Ich brauche öfter das Gespräch mit dir.“ Damit suggerieren Sie, dass mehr Gespräche und mehr gemeinsame Zeit die Beziehung für beide Partner verbessern können.

Arbeiten Sie gemeinsam an einer Lösung

Wenn man die Perspektive der anderen Person versteht, kann man gemeinsame Lösungen entwickeln, die beiden Partnern entgegenkommen. Wer zum Beispiel sagt: „Ich will nicht mit dir reden, wenn du abends erschöpft bist“ hat damit keine Antwort auf die Frage, wie man mehr miteinander reden kann.

Eine bessere Option wäre es, die Kommunikation beim Nachhausekommen auf ein Minimum zu beschränken, und sich dann später abends in Ruhe zu unterhalten. Wer die Probleme so angeht, wird eher Lösungen im gegenseitigen Interesse finden und sich nicht am Ende wütend und verletzt in die Ecke gedrängt zu fühlen.

Fazit

Beziehungen sind oft chaotisch und voller Herausforderungen. Doch Sie müssen nicht irgendein Drehbuch verfolgen. Wichtiger ist es, offen ehrlich miteinander umzugehen.

Vielleicht klappt es nicht auf Anhieb. Doch auch herauszufinden, was nicht funktioniert, kann wichtig für die Beziehung sein. Wenn Ihre Beziehung es wert ist, erhalten zu bleiben, dann sollten Sie nicht aufgeben und immer wieder nach Lösungen suchen. Die Zeit, die Sie damit gemeinsam verbringen, ist eine Investition in die Zukunft Ihrer gemeinsamen Beziehung.


Quellen:

https://www.nhs.uk/mental-health/feelings-symptoms-behaviours/feelings-and-symptoms/anger/

https://www.mentalhelp.net/articles/relationship-problems/


Marie Pure

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