Sind die meisten Menschen gut oder schlecht?

Sind die meisten Menschen gut oder schlecht?
Sind die meisten Menschen gut oder schlecht

Verzweifeln Sie auch manchmal an der Menschheit weil Sie den Eindruck haben, da draußen gebe es fast nur schlechte Menschen? Sind wir hauptsächlich selbstgerecht, denken nur an uns selbst und unsere eigenen Bedürfnisse? Oder ist diese zynische Sichtweise uns nur zu Eigen, weil wir so viel Zeit im Internet verbringen? Die Wahrheit ist etwas komplizierter.

Das Internet ist eine Echoblase

Wer viel Zeit online verbringt, ob in Chaträumen oder Foren, ist eher geneigt zu glauben, die Welt stehe kurz vor dem Untergang. Menschen können so gehässig sein unter dem Deckmantel der Anonymität. Doch wer viel unter Leuten ist und am tatsächlichen Leben teilnimmt, glaubt eher, dass die meisten Menschen gut sind und ihr Bestes geben.

Ein Grund dafür liegt im Effekt der so genannten Filterblase. Suchmaschinen lernen unsere Vorlieben und Abneigungen anhand der Dinge, die wir anklicken. Was wir zuerst zu sehen bekommen ist das, was uns interessiert. So werden Menschen eher zu anderen von ihres gleichen geleitet – und da fangen die Probleme an.

Bachblütenmischung Nr. 65: Niedergeschlagenheit

Die Bachblütenmischung Nr. 65 hilft dabei:

  • Die Farbe des Lebens wieder aufzuhellen und die dunklen Wolken zu vertreiben
  • Das Selbstwertgefühl zu erhöhen
  • Langsam wieder Lebenslust zu erlangen und wieder an sich zu glauben
  • Schluss mit der Grübelei zu machen
  • Zu trösten
Entdecken Sie, wie die Bachblütenmischung Nr. 65 helfen kann

Manche sitzen anonym vor ihren Bildschirmen und suchen sich andere Menschen als Ziel aus, die sie beleidigen, heruntermachen, reizen oder mobben. So entsteht eine Mob-Mentalität, die sich wie eine Schneelawine ausbreitet und manchmal scheint es, als würden überall Trollarmeen nur darauf warten, loszuschlagen.

Soziale Medien und ein 24/7-Nachrichtenfluss leiten unsere Aufmerksamkeit auf jedes schreckliche Ereignis. Es fühlt sich an, als würden all diese schrecklichen Dinge in unserem Hinterhof passieren, was uns Unwohlsein bereitet. Die Selbstbestätigung durch die Internetblase und der ständige negative Nachrichtenfluss scheinen eine gefährliche Mischung zu sein, die uns darin bestärkt, dass da draußen fast nur böse Menschen unterwegs sind. 

Negative Grundeinstellung

Ein weiterer Grund für die Überzeugung, dass es hauptsächlich eher schlechte Menschen gibt, liegt in unserer angeborenen negativen Grundeinstellung. Dank eines Tricks der Evolution, der von unseren Vorfahren abstammt, widmen wir negativen Dingen mehr Aufmerksamkeit als positiven. In der Urzeit war es lebenswichtig, auf Gefahren schnell reagieren zu können und darum haben wir heutzutage immer noch eine Tendenz dazu, schlechte Dinge eher zu beachten als gute.

Unsere negative Grundeinstellung führt dazu, dass wir selbst dann ein schlechtes Ereignis eher beachten, wenn gleichzeitig viel mehr positive Dinge passieren. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen tollen Tag zusammen mit Freunden verbracht, doch irgendwann hat jemand einen negativen Kommentar zu Ihnen abgegeben, der Sie geärgert hat. Darum werden Sie diesen Tag eher negativ in Erinnerung behalten, trotz der insgesamt positiven Erfahrung.

Was können wir gegen Negativität tun?

Wir dürfen nicht vergessen, dass es um die Dinge selten so schlecht steht, wie wir denken. Denn es gilt zu beachten, dass unsere Gehirne von Natur aus sich auf die Aufnahme, Verarbeitung und Erinnerung schlechter Ereignisse konzentrieren, doch das ist eine Überreaktion. Wir müssen Wege für einen positiven Ausgleich finden. Wenn Sie mit negativen Gedanken überfordert sind, kann Ihnen die Bachblütenmischung Nr. 65 helfen, die dunklen Wolken zu vertreiben und Ihre Gefühle wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Ein paar weitere Methoden, unsere negative Grundeinstellung auszubalancieren:

  • Lernen Sie zu erkennen, wenn Ihr Gehirn beginnt, negative Gedankenmuster zu aktivieren, und versuchen Sie dann, die Gewohnheit zu durchbrechen. Suchen Sie sich eine Tätigkeit, die vom ständigen Grübeln und Überanalysieren ablenkt. Es kann alles Mögliche sein, ob laut Musik hören, Joggen gehen oder das Haus zu putzen. 
  • Eine weiterer Ansatz ist der, zu seiner inneren negativen Stimme zu sprechen wie zu einem Freund oder einer Freundin. Fragen Sie sich selbst: „Was ist los? Fühlst du dich verletzt? Woher kommen die Gefühle von Wut und Bitterkeit?“ Üben Sie sich darin, sich selbst zu unterbrechen, immer wenn ein negatives Gedankenmuster beginnt. Gehen Sie dabei so mit sich um, als wären Sie jemand, den Sie gerne mögen.
  • Verbringen Sie weniger Zeit mit Nachrichten. Niemand muss rund um die Uhr mit Informationen bombardiert werden. Versuchen Sie stattdessen lieber, sich nur einmal täglich, oder gar einmal wöchentlich zu informieren.
  • Lernen Sie positive Dinge zu schätzen und zelebrieren Sie diese. Akzeptieren Sie, dass es auch schlechte Tage gibt. Versuchen Sie, nett zu sich selbst zu sein: Das ist alles Teil des Lernprozesses.

Fazit

Niemand ist nur gut oder schlecht. Es ist etwas komplizierter: gute Menschen tun schlechte Dinge, und schlechte Menschen haben etwas Gutes in sich. Man muss Verantwortung für seine Gefühle übernehmen und dafür, wie man sich bei bestimmten Ereignissen verhält. Vergessen Sie nicht, dass Sie selbst kontrollieren können, wie sehr Sie sich von negativen Dingen beeinflussen lassen. Lernen Sie die positiven Seiten des Lebens zu erkennen und zu schätzen. Je besser es Ihnen gelingt, Ihrem Gehirn die eingebaute Negativität abzutrainieren, desto glücklicher werden Sie im Leben sein.


Quellen:

https://www.psycom.net/negativity-bias

https://markmanson.net/newsletters/mindfck-monday-66?vgo_ee=TsaYq4oqXc1qfn78I2c6ZWQOP8ZXmRzMvz3Yw%2BcA7gI%3D


Marie Pure

Weitere Artikel


Sind Sie in der Routine gefangen

Sind Sie in der Routine gefangen?

Manchmal merkt man es gar nicht, wenn man in Routinen gefangen ist. Machen Sie unseren Quiz und finden Sie heraus, ob Sie in einer Routine gefangen sind und was man tun kann.

Den vollständigen Artikel lesen

Tipps zum Umgang mit negativen Eigenschaften

Tipps zum Umgang mit negativen Eigenschaften

Jeder Mensch ist einzigartig, auch mit seinen negativen Eigenschaften und Charakterzügen. Lesen Sie hier ein paar Tipps zum Umgang mit diesen Eigenschaften!

Den vollständigen Artikel lesen

Riskieren Sie mit Ihrem Sexualleben Ihre Beziehung

Riskieren Sie mit Ihrem Sexualleben Ihre Beziehung?

Sexuelle Begierde ist eine komplexe Interaktion aus Hormonen, Emotionen und Wohlbefinden. Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin nicht das gleiche Interesse an Sex hat wie Sie, dann ist das vermutlich nicht als Zurückweisung Ihrer Person gemeint. Darum sollte man so verständnisvoll wie möglich miteinander umgehen, wenn es um unterschiedliche Libido geht.

Den vollständigen Artikel lesen

Die 5 sinnlosesten Gründe, um an sich selbst zu zweifeln

Die 5 sinnlosesten Gründe, um an sich selbst zu zweifeln

Es passiert uns immer wieder: wir zweifeln an uns selbst. Wir machen uns Sorgen um Entscheidungen und um die Zukunft und was diese bringen mag. Manchmal haben wir einfach das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Den vollständigen Artikel lesen

Warum die Rückkehr zur Arbeit so schwer fällt

Warum die Rückkehr zur Arbeit so schwer fällt

Millionen Leute waren in Kurzarbeit und kommen nun wieder zur Arbeit. Andere, die in Heimarbeit waren, müssen nun wieder in ihre Büros. Und manche Tätigkeiten sind einfach verschwunden: Nicht wenige Menschen werden sich einen neuen Job suchen müssen. So wird die Rückkehr zur Arbeit für viele Leute eine große Herausforderung.

Den vollständigen Artikel lesen

Woran man erkennt, ob ein Kind unglücklich ist

Woran man erkennt, ob ein Kind unglücklich ist

Nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden etwa 260 Millionen Menschen weltweit an Depressionen. Das betrifft nicht nur Erwachsene, auch Kinder und sogar Kleinkinder im Alter von drei oder vier Jahren können betroffen sein.

Den vollständigen Artikel lesen

Schluss mit der Aufschieberitis – Jetzt können Sie loslegen!

Schluss mit der Aufschieberitis – Jetzt können Sie loslegen!

Lesen Sie hier ein paar Tipps, um endlich die Herausforderung angehen zu können, die Sie schon so lange aufschieben. Hier weiterlesen und mehr erfahren!

Den vollständigen Artikel lesen

Ich will nicht!

Ich will nicht!

Motivation ist ein treuloser Begleiter – an manchen Tagen kann man sich einfach zu nichts aufraffen. Doch wenn man seine Arbeit nicht erledigt, führt das zu Stress, Frustration und Schuldgefühlen. Wenn man nur mit der Aufschieberitis Schluss machen könnte und einfach anfangen – wie viel glücklicher und produktiver wäre das Leben!

Den vollständigen Artikel lesen

6 Dinge von denen wir glauben, sie würden uns glücklich machen.

6 Dinge von denen wir glauben, sie würden uns glücklich machen

Wenn Sie an Dinge denken, die Sie glücklich machen, was kommt Ihnen dann als Erstes in den Sinn? Wohlstand, Schönheit, ein Traumhaus, langer Urlaub, ein Oberklasseauto? Glück ist keine Konstante und es hängt davon ab, für welches Leben wir uns entschieden haben.

Den vollständigen Artikel lesen

Machen wir das Jahr 2021 besser als das aktuelle!

Machen wir das Jahr 2021 besser als das aktuelle!

Für viele Menschen war 2020 eines der schlimmsten Jahre überhaupt. Durch die COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen sozialen Unfrieden wurde unser Leben so stark verändert, wie wir es bis vor kurzem kaum noch gedacht hätten. Und auch im Januar 2021 werden wir noch einige Herausforderungen vor uns haben. Kann das Jahr 2021 denn besser werden?

Den vollständigen Artikel lesen

Lassen Sie sich kostenlos beraten

Sind Sie sich nicht sicher, welche Bachblüten Ihnen helfen können? Schreiben Sie einfach an Tom Vermeersch und erhalten Sie kostenlos eine persönliche Beratung.

tom vermeersch
Tom Vermeersch

Ja, ich möchte mich kostenlos beraten lassen

Nein danke, ich finde mich selbst zurecht