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Kann es ein Problem sein, hohe Ansprüche zu haben? Die meisten Leute halten es für eine positive Sache, wenn man immer nach dem Besten strebt. So erreichen Musiker meist erst nach vielen tausenden Stunden Übung Konzertstandard. Spitzensportler können ohne ständiges Training keine Höchstleistungen bringen.
Doch es gibt auch einen negativen Aspekt von Perfektionismus. Oft tendieren die Betroffenen zu sehr hohen Anforderungen, die sie nur mit Mühe erreichen können. Während es für die meisten Menschen normal ist, Fehler zu begehen, sind diese für Perfektionisten oft ein Ausdruck von Versagen oder Grund für die Enttäuschung anderer. Dies nagt am eigenen Selbstbewusstsein.
Dieses Gedankenmuster macht Fehler für Perfektionisten zu einer Qual. Ständig geben sie alles und dennoch kommt es immer wieder zu Enttäuschungen. So halten sich die Betroffenen für weniger fähig als andere. Immer das Beste zu geben und dennoch die eigenen, unerreichbaren Standards nicht erfüllen zu können, führt zu Stress, Ängsten und Selbstzweifeln.
Wenn Stress und Ängste Sie überfordern, dann vielleicht deshalb, weil Sie sich zu viel abverlangen. Nichts ist falsch an hohen Ansprüchen. Doch wenn diese so hoch sind, dass Sie Ihr Leben nicht mehr genießen können, Sie von der Schule, der Arbeit oder der Beziehung abhalten, dann heißt Ihr Problem womöglich Perfektionismus. Finden Sie mit unserem Quiz heraus, ob Sie unbewusst perfektionistisch veranlagt sind:
Schauen Sie sich die folgenden Aussagen an und suchen Sie die Antwort heraus, die am besten zu Ihnen zu passen scheint.
a) Ich bin einfach dankbar für alles, was ich ereiche
b) Das stimmt, ich habe das Gefühl, die anderen würden dann noch mehr von mir erwarten
a) Niemand kann in allen Dingen gut sein, ich habe andere Qualitäten
b) Genauso ist es - Ich checke ständig die Posts der anderen auf sozialen Medien und das nagt an meinem Selbstbewusstsein
a) Eher nein
b) Eher ja
a) Das klingt nach mir, ich bin mit meinem Leben zufrieden, so wie es ist
b) Ich war schon immer sehr ehrgeizig. Die höchsten Ziele zu erreichen war mir schon immer sehr wichtig.
a) Wer weiß, was in deren Leben sonst noch so los ist. Ich maße mir nicht an, andere zu beurteilen, wenn diese aufgeben.
b) Wer aufgibt, hat schon verloren
a) Nein, nicht immer, aber das ist okay solang ich immer mein Bestes gebe
b) Genau darum geht es!
a) Was die geschafft haben, hat nichts mit mir zu tun
b) Das wurmt mich und ich will das auch schaffen, um aufzuschließen zu den anderen
a) Nicht wirklich, Hauptsache es geht immer weiter
b) Ja, fast immer
a) Das stimmt so eher nicht
b) Das stimmt schon
a) Nicht wirklich, ich spüre da keinen Druck
b) Das fühlt sich auf jeden Fall so an!
Wenn Sie überwiegend a) gewählt haben, besitzen Sie eine ausgewogene Einstellung zum Leben. Sie wissen zu schätzen, was Sie haben, erlauben sich auch mal Fehler und sind zufrieden mit der Welt, so wie sie ist.
Haben Sie überwiegend b) gewählt, dann zeigen Sie einige Anzeichen davon, perfektionistisch zu sein. Lesen Sie weiter, wie Sie den Perfektionismus überwinden können, damit er Sie nicht behindert.
Der erste Schritt ist es, das perfektionistische Denken abzulegen. Die Bachblüte 10, Crab Apple, kann helfen, sich gegen Perfektionismus und zwanghafte Gedanken zu schützen.
Andere nützliche Methoden sind:
Perfektionisten und Perfektionistinnen sind oft viel zu selbstkritisch. Das perfektionistische Denken führt dazu, jeden Fehler als Katastrophe wahrzunehmen. Ersetzen Sie solche Denkkonzepte durch realistischere Ansätze wie „Niemand ist perfekt“ und „Jeder hat mal einen schlechten Tag“. Wiederholen Sie diese Gedanken immer wieder. Vielleicht werden Sie am Anfang noch skeptisch sein, doch durch häufiges Wiederholen können so die negativen Gedanken der Selbstkritik vertrieben werden.
Für viele Perfektionisten ist es schwierig, eine andere Sichtweise einzunehmen und sich in die Lage der anderen hineinzuversetzen.
So denken Sie möglicherweise, weniger als 30 km pro Wochenende auf dem Laufband bringe überhaupt nichts, während für andere schon 20 km eine Herausforderung sind. Es kann helfen, sich die Dinge aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten.
Wenn Sie unter Perfektionismus leiden, dann haben Sie vielleicht eine Phobie davor, Fehler zu begehen. Versuchen Sie diese Ängste zu überwinden, indem Sie sich der Unvollkommenheit stellen und sich Fehler erlauben. Fangen Sie mit kleinen Dingen an, wie alte Socken anzuziehen. Wenn es jemand merkt, dann wird es wohl eher ein lustiger Spruch sein. Beim nächsten Mal bereiten Sie Ihre Präsentation nicht in sechs, sondern nur in drei Stunden vor. So können Sie sich nach und nach an Situationen gewöhnen, die Sie zuvor stets vermieden haben. Und zwar aus Angst, es würde nicht alles perfekt sein.
Es ist sehr schwer, sich seinen Ängsten zu stellen und neue Denkweisen anzunehmen. Passen Sie gut auf sich auf und belohnen Sie sich für Ihre harte Arbeit. Ein schöner Film oder ein gutes Essen, ein Treffen mit Freunden - all das hilft Ihnen, sich gut mit den Veränderungen zu fühlen.
Falls Sie gemerkt haben, dass Sie unbewusst zu den Perfektionisten zählen, dann keine Sorge! Legen Sie ein paar Ihrer hohen Ansprüche ab und akzeptieren Sie, dass Sie perfekt unperfekt sind. So wird Ihr Leben viel mehr Spaß machen!
Quellen:
https://www.verywellmind.com/signs-you-may-be-a-perfectionist-3145233
https://www.anxietycanada.com/articles/how-to-overcome-perfectionism/
Verfasser: Tom Vermeersch (Über den Autor)
Tom Vermeersch ist ein staatlich anerkannter Psychologe und Bachblütenexperte mit über 30 Jahren Erfahrung.
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Doch es gibt auch einen negativen Aspekt von Perfektionismus. Oft tendieren die Betroffenen zu sehr hohen Anforderungen, die sie nur mit Mühe erreichen können. Während es für die meisten Menschen normal ist, Fehler zu begehen, sind diese für Perfektionisten oft ein Ausdruck von Versagen oder Grund für die Enttäuschung anderer. Dies nagt am eigenen Selbstbewusstsein.
Dieses Gedankenmuster macht Fehler für Perfektionisten zu einer Qual. Ständig geben sie alles und dennoch kommt es immer wieder zu Enttäuschungen. So halten sich die Betroffenen für weniger fähig als andere. Immer das Beste zu geben und dennoch die eigenen, unerreichbaren Standards nicht erfüllen zu können, führt zu Stress, Ängsten und Selbstzweifeln.
Wenn Stress und Ängste Sie überfordern, dann vielleicht deshalb, weil Sie sich zu viel abverlangen. Nichts ist falsch an hohen Ansprüchen. Doch wenn diese so hoch sind, dass Sie Ihr Leben nicht mehr genießen können, Sie von der Schule, der Arbeit oder der Beziehung abhalten, dann heißt Ihr Problem womöglich Perfektionismus. Finden Sie mit unserem Quiz heraus, ob Sie unbewusst perfektionistisch veranlagt sind:
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a) Ich bin einfach dankbar für alles, was ich ereiche
b) Das stimmt, ich habe das Gefühl, die anderen würden dann noch mehr von mir erwarten
a) Niemand kann in allen Dingen gut sein, ich habe andere Qualitäten
b) Genauso ist es - Ich checke ständig die Posts der anderen auf sozialen Medien und das nagt an meinem Selbstbewusstsein
a) Eher nein
b) Eher ja
a) Das klingt nach mir, ich bin mit meinem Leben zufrieden, so wie es ist
b) Ich war schon immer sehr ehrgeizig. Die höchsten Ziele zu erreichen war mir schon immer sehr wichtig.
a) Wer weiß, was in deren Leben sonst noch so los ist. Ich maße mir nicht an, andere zu beurteilen, wenn diese aufgeben.
b) Wer aufgibt, hat schon verloren
a) Nein, nicht immer, aber das ist okay solang ich immer mein Bestes gebe
b) Genau darum geht es!
a) Was die geschafft haben, hat nichts mit mir zu tun
b) Das wurmt mich und ich will das auch schaffen, um aufzuschließen zu den anderen
a) Nicht wirklich, Hauptsache es geht immer weiter
b) Ja, fast immer
a) Das stimmt so eher nicht
b) Das stimmt schon
a) Nicht wirklich, ich spüre da keinen Druck
b) Das fühlt sich auf jeden Fall so an!
Wenn Sie überwiegend a) gewählt haben, besitzen Sie eine ausgewogene Einstellung zum Leben. Sie wissen zu schätzen, was Sie haben, erlauben sich auch mal Fehler und sind zufrieden mit der Welt, so wie sie ist.
Haben Sie überwiegend b) gewählt, dann zeigen Sie einige Anzeichen davon, perfektionistisch zu sein. Lesen Sie weiter, wie Sie den Perfektionismus überwinden können, damit er Sie nicht behindert.
Der erste Schritt ist es, das perfektionistische Denken abzulegen. Die Bachblüte 10, Crab Apple, kann helfen, sich gegen Perfektionismus und zwanghafte Gedanken zu schützen.
Andere nützliche Methoden sind:
Perfektionisten und Perfektionistinnen sind oft viel zu selbstkritisch. Das perfektionistische Denken führt dazu, jeden Fehler als Katastrophe wahrzunehmen. Ersetzen Sie solche Denkkonzepte durch realistischere Ansätze wie „Niemand ist perfekt“ und „Jeder hat mal einen schlechten Tag“. Wiederholen Sie diese Gedanken immer wieder. Vielleicht werden Sie am Anfang noch skeptisch sein, doch durch häufiges Wiederholen können so die negativen Gedanken der Selbstkritik vertrieben werden.
Für viele Perfektionisten ist es schwierig, eine andere Sichtweise einzunehmen und sich in die Lage der anderen hineinzuversetzen.
So denken Sie möglicherweise, weniger als 30 km pro Wochenende auf dem Laufband bringe überhaupt nichts, während für andere schon 20 km eine Herausforderung sind. Es kann helfen, sich die Dinge aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten.
Wenn Sie unter Perfektionismus leiden, dann haben Sie vielleicht eine Phobie davor, Fehler zu begehen. Versuchen Sie diese Ängste zu überwinden, indem Sie sich der Unvollkommenheit stellen und sich Fehler erlauben. Fangen Sie mit kleinen Dingen an, wie alte Socken anzuziehen. Wenn es jemand merkt, dann wird es wohl eher ein lustiger Spruch sein. Beim nächsten Mal bereiten Sie Ihre Präsentation nicht in sechs, sondern nur in drei Stunden vor. So können Sie sich nach und nach an Situationen gewöhnen, die Sie zuvor stets vermieden haben. Und zwar aus Angst, es würde nicht alles perfekt sein.
Es ist sehr schwer, sich seinen Ängsten zu stellen und neue Denkweisen anzunehmen. Passen Sie gut auf sich auf und belohnen Sie sich für Ihre harte Arbeit. Ein schöner Film oder ein gutes Essen, ein Treffen mit Freunden - all das hilft Ihnen, sich gut mit den Veränderungen zu fühlen.
Falls Sie gemerkt haben, dass Sie unbewusst zu den Perfektionisten zählen, dann keine Sorge! Legen Sie ein paar Ihrer hohen Ansprüche ab und akzeptieren Sie, dass Sie perfekt unperfekt sind. So wird Ihr Leben viel mehr Spaß machen!
Quellen:
https://www.verywellmind.com/signs-you-may-be-a-perfectionist-3145233
https://www.anxietycanada.com/articles/how-to-overcome-perfectionism/
Haben Sie auch die quälenden Gedanken, dass Sie nur glücklicher werden können, wenn dies wahr wäre oder Sie jenes tun könnten? Was sollte man aus seinem Leben loswerden, um glücklicher zu sein?
Diese 6 Lebensmittel enthalten Substanzen, die dabei helfen, Ängste zu bekämpfen. Wollen Sie mehr erfahren? Klicken Sie hier, um den ganzen Artikel zu lesen.
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Verurteilen und kritisieren Sie auch immer alles und jeden, inklusive Ihnen selbst? Fühlen Sie sich hinterher schlecht deswegen? Damit sind Sie nicht alleine! Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie man weniger kritisch sein kann und die Dinge eher akzeptiert, wie sie sind.
Zieht sie das Leben runter? Negativität kann das Aussehen ruinieren und die Leistungsfähigkeit hemmen. Verbannen Sie die Negativität aus dem Leben!
Viele von uns mussten die Verwirklichung ihrer Träume wegen der Pandemie auf Eis legen. Wir mussten lernen zu akzeptieren, dass sich das Erreichen unserer Ziele nach hinten verschieben wird.
Warum fühlt es sich manchmal so an, als trete man auf der Stelle, während alle anderen vorwärts zu kommen scheinen? Natürlich stimmt das so nicht, doch warum fühlt es sich manchmal so an und was kann man dann tun? Lesen Sie im Folgenden ein paar Überlegungen, die Ihnen helfen, vorwärts zu kommen und das bestmögliche Leben zu leben.
Sie erledigen immer die gleichen Aufgaben und kommen nicht voran? Es ist ein weit verbreitetes Gefühl, in Routinen festzustecken und immer wieder die gleichen Kreise zu drehen.
Ob es um den eigenen Partner geht oder um einen Mitbewohner: Das Zusammenleben mit Narzissten kann sehr herausfordernd sein. Kann man das nicht besser machen? Oder sollte man lieber das Weite suchen?
Oft ist es schwer, etwas abzulehnen, doch manche Menschen machen das nie. Also wann sollte man lieber „Nein!“ sagen und wann nicht?
Niemand weiß was die Zukunft bringt, also sollten Sie auch keine Zeit und keine Energie damit verschwenden, sich Sorgen über die Zukunft zu machen. Lesen Sie unsere Tipps, wie man verhindert, sich Sorgen über Dinge zu machen, die vielleicht niemals eintreten werden.
Bachblüten sind kein Medikament sondern harmlose Pflanzenextrakte, die man nimmt, um die Gesundheit zu stärken.
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