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In 10 Schritten lernen, sich selbst zu akzeptieren

In 10 Schritten lernen, sich selbst zu akzeptieren

Fühlen Sie sich unwohl in Gesellschaft? Vielleicht wirken Sie ruhig, zufrieden und kontrolliert, doch innerlich sind Sie aufgeregt, haben Ängste weil Sie denken, Sie wären irgendwie unzureichend. Haben Sie Probleme mit Ihrem Selbstbewusstsein und Ihrer Erscheinung? Vielleicht haben Sie einfach nur Schwierigkeiten, sich so zu akzeptieren, wie Sie sind.  

Wenn man lernt, sich selbst zu akzeptieren, kann das großen Einfluss auf das eigene Lebensglück haben.  Akzeptieren wir uns und hören wir auf uns zu beurteilen, dann werden wir das Gefühl haben, dass auch unsere Mitmenschen weniger kritisch uns gegenüber sind. Das ist natürlich eher ein Gefühl. Wir schaffen uns eine Energie, die andere mitzieht, und wenn wir niedergeschlagen oder gehemmt sind, dann übernehmen die anderen Leute unseren „Vibe“ und unsere Körpersprache. 

Also wie kann man lernen, sich selbst zu akzeptieren? Wir haben 10 Tipps zusammengestellt:

In 10 Schritten lernen, sich selbst zu akzeptieren

1. Das Problem erkennen

Anzuerkennen, dass man ein Problem hat, ist der erste Schritt dahin, sich selbst zu akzeptieren. In dem Moment, in dem Sie sich selbst lange und distanziert anschauen und das Problem erkennen, ist der richtige Moment gekommen, um eine Veränderung einzuleiten. Indem wir den Entschluss zu einer Veränderung treffen, stärken wir uns selbst. Selbstvergewisserung ist eine wunderbare Methode, sich seines eigenen Werts bewusst zu werden.

2. Lernen, nett zu sich selbst zu sein

Falls es Ihnen auch so geht, dass Sie Ihrer inneren Stimme erlauben, auf Ihrem fragilen Ich herumzutrampeln, dann ist jetzt die Zeit gekommen zu lernen, weicher in der Sprache zu werden. Wie oft sprechen Sie sich selbst an? Hören Sie sich dabei zu, wenn Sie negativ mit sich reden. Wie oft machen Sie sich selbst herunter, wenn Sie etwas Albernes getan haben oder einen Fehler gemacht haben? Diese innere Stimme tadelt, kritisiert und beurteilt Sie völlig ohne Grund. Wir würden doch unsere besten Freunde nicht ständig mit Schuldgefühlen überhäufen, sie wertlos darstellen oder sich schämen lassen, oder? Und warum dann bei einem selbst? Sie sollten stets Ihr(e) eigene(r) beste(r) Freund(in) sein.

Wenn es Ihnen schwer fällt, die innere Stimme zum Schweigen zu bringen, dann gibt es zwei mögliche Wege:  

Erstens – Hören Sie zu und lassen Sie sie dann schweigen
Oder Zweitens: Zuhören und ignorieren. Ihre innere Stimme hat Ihnen NICHTS Wichtiges zu sagen.

Schließt man seine innere Stimme auf diesem Weg aus, verliert sie ihre Kraft, Sie kontrollieren zu können. Vielleicht gelingt es Ihnen nicht auf Anhieb, doch wenn Sie es immer wieder versuchen, werden Sie es womöglich eines Tages schaffen.  Wenn Ihre innere Stimme bösartige Kritik äußert, sprechen Sie es nicht aus. Sie werden so lernen, NICHT feindlich sich selbst gegenüber eingestellt zu sein. Seien Sie nett, und lassen Sie das hinter sich.

3. Verändern Sie Ihr Denken

Erkennen Sie, dass Ihr Denken zu kritisch ist. Wir erleben die Welt so, wie wir sie wahrnehmen. Ihr eigenes Glück hängt von Ihnen selbst ab, und von dem, was Sie denken. Es kommt nicht auf andere Leute an, was diese sagen oder tun. Sie entscheiden, wie Sie sich in bestimmten Situationen verhalten, Sie entscheiden über Ihren inneren Dialog. Akzeptieren Sie die Notwendigkeit von Veränderungen (Schritt 1) und seinen Sie nett zu sich selbst (Schritt 2).

4. Machen Sie eine Liste aller wunderbaren Eigenschaften, die Sie ehrlicherweise haben

Es ist sehr einfach, sich die Fehler und Makel von einem selbst vorzuführen. Wie oben gezeigt, hat sich unsere innere Stimme mit ihrer ständigen Kritik über Jahre von uns selbst entfernt, und bestimmt haben bei Ihnen auch Freunde, Familie und Kollegen ihren Anteil daran. Also warum nicht etwas gegen die Negativität tun und eine Liste schreiben mit all den Dingen, die Sie lieben und an sich schätzen? Das kann alles Mögliche sein. Vielleicht haben Sie lange Wimpern, eine schöne Handschrift, weinen bei mitreißenden Filmen oder können den Amselgesang gut nachmachen? Vielleicht sind Sie gut im Heimwerken, können gut zuhören oder anderes? Was auch immer Sie ausmacht, hängen Sie die Liste irgendwo sichtbar auf, lesen Sie es sich immer wieder durch und fügen Sie hinzu, was fehlt. 

5. Erkennen Sie Ihre guten Seiten

Der nächste Schritt dahin, sich selbst besser zu akzeptieren ist es, sich zu merken, wenn Sie etwas Gutes getan haben. Sie haben jemandem die Tür aufgehalten? Aufschreiben! Sie haben sich nett mit jemand Fremdes unterhalten? Aufschreiben. Sie haben jemanden zum Lachen gebracht oder ein Kompliment gemacht? Aufschreiben. Sie haben Ihre Aufgaben alle erledigt? Aufschreiben. Sehen Sie jetzt, wie toll Sie sind? Suchen Sie nach den Momenten, in denen Sie sich gut fühlen!

6. Heben Sie sich etwas für sich selbst auf

Eines der Probleme im 21. Jahrhundert ist es, dass wir ständig beschäftigt sind und viel zu viel von uns selbst für andere opfern. Wir nehmen uns Zeit für Partner oder Partnerin, unsere Kinder, unsere Eltern, Freunde und Kollegen. Selbst wenn uns jemand am Telefon etwas verkaufen will, bleiben wir nett. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Zeit so einteilen, dass auch etwas für Sie selbst übrig bleibt. Machen Sie dann einen Spaziergang, oder sitzen Sie einfach nur da und atmen tief durch. Vielleicht möchten Sie sich ja mal eine halbe Stunde Jazz anhören. Wonach Ihnen auch immer sein mag, nehmen Sie sich die Zeit für sich selbst.

7. Visualisieren Sie sich so, wie Sie sich akzeptieren

Schließen Sie kurz die Augen und denken Sie an jemanden, der an Ihrer Stelle wäre und total zufrieden wäre mit der Person, die er oder sie ist (und warum sollten Sie nicht selbst diese Person sein, wenn Sie die obigen Schritte befolgt haben?). Wie sieht das aus? Je konkreter Ihre Vorstellung davon ist, was es bedeutet, sich selbst zu akzeptieren, desto näher kommen Sie Ihrem Ziel.

8. Verzeihen Sie sich

Sie sind auch nur ein Mensch, und Menschen machen Fehler. Wenn Ihnen das passiert, dann verzeihen Sie sich selbst. Erkennen Sie, dass man nur aus Fehlern dazulernen kann und man an Fehlern wachsen kann.

9. Überlegen Sie, was Sie wirklich im Leben wollen

Manchmal sind wir gemein zu uns selbst, weil wir unglücklich sind. Ob in einer Beziehung, im Job oder in einer persönlichen Situation. Wenn man genau weiß, was man vom Leben will, und man hat ein Ziel vor sich, dann fühlt man sich besser, sobald man dies erreicht hat. Selbst wenn es unmöglich erscheint, setzen Sie sich Etappenziele, und mit jedem erreichten Schritt macht das Leben noch mehr Spaß. 

Sie sollten sich etwas vornehmen, dass zu Ihnen passt. Es muss von Herzen kommen, nicht von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin, Ihren Eltern oder sozialen Normen. Das bedeutet, sich selbst zu verstehen und klar zu seinen Gefühlen zu stehen.

Wenn es hilft, dann stellen Sie sich diese folgenden Fragen und merken sich die Antworten:

Wer möchten Sie sein? Was möchten Sie im Detail erreichen?
Was ist Ihnen wirklich wichtig?

Sobald Sie die Antworten kennen, haben Sie eine Art Stellenbeschreibung Ihrer selbst. Wie lässt sich das mit Ihrem aktuellen Ich in Einklang bringen? Gibt es Überschneidungen? Sind Sie echt? Welche Veränderungen müssen Sie sich vornehmen?

10. Entspannung

Übertreiben Sie es nicht. Perfektion ist unerreichbar und wird Sie nie glücklich machen. Akzeptieren Sie sich, so wie Sie sind und wie wertvoll Sie sind. Bleiben Sie aufmerksam und leben Sie im Hier und Jetzt. Genießen Sie, wer Sie sind und was Sie haben, und Sie werden sich selbst dann auch akzeptieren können.

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